Recherche vom 15.04.2026 · DACH-Fokus · Gastronomie

Tisch voll. Telefon leise.

Analyse aktueller Tischreservierungssysteme für Restaurants, Cafés und Gastronomiebetriebe. Die passende Lösung ist selten der größte Marktplatz, sondern das System mit fairen Kosten, Google-Anbindung, Tischplan und sauberer Gästedaten-Kontrolle.

24/7Reservierungen ohne Telefonstress
Googlewichtiger Kanal für spontane Gäste
CRMGästedaten im eigenen Zugriff
0 %Provision ist möglich, aber nicht überall

Executive Summary

1

resmio als pragmatischer Favorit

Starker DACH-Fit, transparente Preise, kostenloser Einstieg, Google-Reservierungen, Tischplan, Warteliste, Erinnerungen und keine Reservierungsprovision. Für viele Betriebe der sinnvollste Startpunkt.

2

DISH als Preis-Leistungs-Option

METRO-Nähe, klare Kosten, einfache Bedienung, kommissionsfrei. Besonders gut für Betriebe, die ohne Feature-Overkill online buchbar werden wollen.

3

aleno und Gastronovi für ambitionierte Setups

aleno wirkt stark bei gehobener Gastro, Hotels und Gruppen. Gastronovi ist sinnvoll, wenn Reservierung eng mit Kasse, Warenwirtschaft und Gästeservice zusammenspielen soll.

Was wirklich zählt

Ein gutes Reservierungssystem ist kein hübscher Kalender. Es ist Auslastungssteuerung, Telefonentlastung, No-Show-Bremse und Gästedatenbank in einem.

💶 Kostenmodell

Fixpreis schlägt Provision, sobald regelmäßig gebucht wird. Marktplatzgebühren können bei hoher Auslastung teuer werden.

🗺️ Kanäle

Website, Google, Instagram und Facebook sollten sauber angebunden sein. Google ist für spontane Restaurantwahl zentral.

🪑 Tischplan

Der digitale Tischplan entscheidet im Service, ob das System wirklich hilft oder nur Büroarbeit digitalisiert.

🚫 No-Shows

E-Mail und SMS Reminder, Rückbestätigung, Warteliste, Kreditkarten-Garantie oder Anzahlungen je nach Konzept.

👤 Gästedaten

Eigene Daten, Notizen, Besuchshistorie und Marketingmöglichkeiten sind langfristig wertvoller als reine Portal-Reichweite.

🔌 Integration

Kasse, Website, Newsletter, Payment, Multi-Location und API werden wichtig, sobald der Betrieb wächst.

Vergleichsmatrix

Bewertung für typische Gastronomiebetriebe in Deutschland. Skala: stark, gut, eingeschränkt.

Anbieter
Kostenklarheit
Provision
Google
Tischplan
Ideal für
resmio
stark
keine Reservierungsprovision
ja
ja
KMU, klassische Restaurants
DISH
stark
kommissionsfrei
ja
ja
preisbewusste Betriebe
CentralPlanner
stark
keine Portal-Logik
Website/Facebook Fokus
einfach
kleine Betriebe
Gastronovi
modular
Fixpreis oder Erfolgstarif
ja
ja
Gastro-Suite mit Kasse
aleno
individuelles Angebot
laut Anbieter ohne versteckte Reservierungsgebühren
ja
stark
Hotels, Fine Dining, Gruppen
Zenchef
Pakete ohne öffentliche Preise
zero commission
ja
ja
CRM und Wachstum
OpenTable
öffentlich, aber höher
Netzwerk-Cover-Fee
breites Netzwerk
stark
Reichweite, internationale Gäste
TheFork
teilweise Anfrage
Portal kann Gebühren erzeugen
ja
ja
Marktplatz-Sichtbarkeit
Quandoo
B2B-Preise teils nicht offen
Netzwerkmodell beachten
ja
ja
Portal-Reichweite
Tablein
öffentlich
no commissions
Google Reserve
ja
internationale KMU

Anbieter-Ranking

Score aus Kostenklarheit, DACH-Fit, Funktionsbreite, Einfachheit, Datenkontrolle und Risiko durch Provisionen.

resmio

91/100
DACHtransparentGoogle

DISH

86/100
einfachkommissionsfreiMETRO

aleno

85/100
premiumDACHHotels

Gastronovi

84/100
SuiteKassemodular

CentralPlanner

80/100
simpelgünstigKMU

Zenchef

79/100
CRMzero commissionEU

Tablein

77/100
transparentinternationalDeposit

OpenTable

73/100
ReichweiteteurerEnterprise

TheFork

72/100
TripadvisorPortalMarketing

Quandoo

70/100
PortalDACHReichweite

Shortlist nach Betriebstyp

🍝 Klassisches Restaurant, Café, Biergarten

1. resmio
2. DISH
3. CentralPlanner

Gute Kostenkontrolle, schnelle Einführung und keine unnötige Portalabhängigkeit.

🥂 Fine Dining, Hotel, mehrere Outlets

1. aleno
2. Gastronovi
3. Zenchef

Stärker bei komplexem Tischmanagement, Gästedaten, Auslastungssteuerung und Integrationen.

📣 Betrieb braucht neue Gäste

1. OpenTable, TheFork oder Quandoo
2. resmio mit Google
3. Zenchef

Portale können Reichweite bringen, aber die Kosten je Gast müssen sauber gerechnet werden.

💸 Sehr preissensibel

1. CentralPlanner
2. DISH
3. Tablein Starter

Lieber simpel starten als weiter mit Zettelwirtschaft, Telefonchaos und verpassten Reservierungen leben.

#1resmio

Empfehlung

resmio zuerst testen. Wenn der Betrieb eher einfach ist und Budget stark zählt, zusätzlich DISH und CentralPlanner vergleichen. Wenn Kasse, mehrere Standorte oder anspruchsvolle Gästedatenprozesse wichtig sind, aleno und Gastronovi mit in den Pitch nehmen.

1. Kostenlos oder Demo starten

resmio Basic/Trial, DISH Demo, CentralPlanner Test. Ziel: echtes Handling im Service prüfen, nicht nur Featureliste lesen.

2. 14 Tage mit realen Reservierungen testen

Website-Widget, Google-Reservierung, Telefonbuchungen, Walk-ins und Stornos durchspielen. Wichtig: Wie schnell findet eine Aushilfe den richtigen Tisch?

3. Kosten pro Monat und pro Gast rechnen

Fixpreis, SMS, Add-ons, Anzahlungen, Portalgebühren und Setup-Kosten gegenüberstellen. Portale nur buchen, wenn sie wirklich zusätzliche Gäste bringen.

Kostenbild

Sehr günstig

CentralPlanner: kostenlos bis 50 Reservierungen pro Monat, Basis 19,90 € netto pro Monat.

Sweet Spot

resmio: Basic 0 €, Premium 69,90 €, Ultimate 129,90 € netto pro Monat. Reservierungen ohne Gästeprovision.

Einfacher Fixpreis

DISH: 54 € netto pro Monat plus 69 € Einrichtung, SMS-Paket zusätzlich relevant.

Modular

Gastronovi: Tischreservierung 89 € netto pro Monat oder Erfolgstarif 0,49 € pro erfolgreicher Online-Reservierung plus Setup.

Premium individuell

aleno: individuelles Angebot, laut Anbieter ohne versteckte Reservierungs- oder Stornogebühren, externe Payment/SMS möglich.

Portal und Reichweite

OpenTable, TheFork, Quandoo: stark für Sichtbarkeit, aber Netzwerk- oder Gastgebühren müssen gegen Zusatzumsatz gerechnet werden.

Quellen und Hinweise

Die Analyse basiert auf öffentlich zugänglichen Anbieterinformationen, abgerufen am 15.04.2026. Preise können sich ändern und sind je nach Anbieter netto oder brutto ausgewiesen. Für eine finale Kaufentscheidung Angebote direkt bestätigen lassen.